Irgendwann ist der Moment da: Die Kleinen müssen den heiß geliebten Schnuller, Nuckel oder auch einfach den Nucki abgeben. Hierfür gibt es viele Möglichkeiten, damit die Kinder von dem geliebten Nuckel Abschied nehmen können.

Bei manchen Kindern kommt nachts die Schnullerfee und bringt den Nuckel zu einem anderen Baby, welches den Nuckel dringender braucht. Dafür hinterlässt die Schnullerfee natürlich ein Geschenk. Oder die Kinder können den Nuckel auch an einen Schnullerbaum hängen. Auch hierfür gibt es dann ein kleines Geschenk. Manche Kinder können den Nuckel auch einfach von einen Tag auf den anderen abgeben. Auf jeden Fall stellt das Abgeben des Nuckels einen großen Schritt für die kleinen Kinder da. Da jedes Kind meist mehrere Nuckis hat ist es wichtig, dass sie auch alle Nuckis entfernen.

Ab einem bestimmten Alter ist es wichtig den Schnuller abzugewöhnen. Gerade für die Zahnstellung sind die Schnuller trotz teilweise zahnfreundlicher Form nicht förderlich. Wie man sich auch entscheidet, beziehen sie ihr Kind in die Abgewöhnung mit ein und führen sie diese nicht von heute auf morgen durch, sondern bereiten sie ihr Kind entsprechend darauf vor und wählen sie einen passenden Moment. Und bewahren sie Ruhe, wenn das Kind noch mehrere Tage nach dem Schnuller fragt. Hier ist die Standhaftigkeit der Eltern gefragt.

Mit Kindern einkaufen kann ziemlich stressig sein. Fast jeder von uns hat schon einmal erlebt, wie das Kind im Supermarkt geschrien und geweint hat, weil es seinen Willen nicht bekommen hat. Auch die Suche nach dem Kind im Supermarkt sieht man öfter, da die Kinder gern die langen Gänge entlang laufen und sich dort verstecken können.

Die Kinder möchten beim Einkauf, wie auch bei anderen Aktivitäten, gern ihren Willen durchsetzen. Überall locken die bunten Verpackungen und die Kinder können diesen natürlich nur schwerlich widerstehen.

Um dem ständigen Quengeln der Kids nicht nachzugeben bedarf es der Standhaftigkeit und der Ruhe der Eltern. So lernen die Kinder, dass sie trotz des Weines und Schreiens ihren Willen nicht immer durchgesetzt bekommen. Sinnvoller ist es, im Vorfeld mit den Kindern den Einkauf zu besprechen und die Wünsche der Kinder gegebenenfalls schon auf der Einkaufsliste zu vermerken. Die Kinder können dann die von ihnen gewünschte Ware aus den Regalen nehmen und selbstständig in den Einkaufskorb legen.

So sind die Kinder während des Einkaufs beschäftigt und fühlen sich mitverantwortlich. Und durch das Suchen der gewünschten Waren sind die Kinder vom umfangreichen Angebot im Supermarkt abgelenkt und toben nicht durch die Gänge. Der Einkauf kann so zu einer normalen Aktion werden, die auch ohne Streit und Weinerei ablaufen kann.

Diesen bekannten Spruch sieht man oft auf diversen T-Shirts bei Kindern. Und etwas Wahres ist an diesem Spruch dran. Wenn Kinder Zeit bei den Großeltern verbringen, werden die Kinder oftmals die ganze Zeit verwöhnt, um den Aufenthalt so schön wie möglich zu gestalten. Großeltern möchten den Enkeln gern jeden Wunsch erfüllen und nicht andauernd schimpfen.

Wichtig ist aber, dass die Großeltern sich stets an die mit den Eltern gesprochenen Absprachen halten. Festgesetzte Regeln dürfen von den Großeltern nicht gebrochen oder ignoriert werden. So dürfen die Enkel nicht mit Süßigkeiten verwöhnt werden, wenn die Eltern dies im Vorfeld untersagt haben.

Genaue Regeln und Absprachen zwischen Eltern und Großeltern sind wichtig. Für die Kinder wäre es schwer zu verstehen, dass sich die Eltern und die Großeltern streiten und sie geben sich im schlimmsten Fall selbst die Schuld für die Streitereien. Wenn sich alle Beteiligten an die Regeln und Absprachen halten, können die Kinder bei den Großeltern eine schöne Zeit verbringen und auch die Eltern geben die Kinder mit einem guten Gefühl in die Obhut der Großeltern. So können die Eltern eine schöne „kinderfreie“ Zeit genießen und die Großeltern haben viel Spaß mit ihren Enkelkindern.

Bei schönem Wetter sieht man sie wieder durch die Straßen und auf den Gehwegen flitzen – die Inline-Skater. Und auch die Kleinen finden mehr und mehr Gefallen an dieser Sportart, die in den letzten Jahren einen richtigen Boom erlebt hat. Inline-Skating kann man schnell erlernen, man verbringt viel Zeit an der frischen Luft und man kann auch gemeinsam mit anderen Kindern in der Gruppe fahren.

Inline-Skating fördert neben der Beweglichkeit und der Koordinationsfähigkeit auch vor allem die Ausdauer und das Gleichgewichtssinn. Da die Gelenke bei dieser Sportart nur leicht belastet werden, ist Inline-Skating auch für übergewichtige eine gute Art, sich zu bewegen.

Wichtig bei Inline-Skating ist neben der Beschaffenheit der Strecke vor allem die Ausrüstung. Beim Kauf von Inline-Skates sollte man sich im Sportfachgeschäft entsprechend beraten lassen. Wichtig ist, dass die Rollen der Inline-Skates richtig und gleichmäßig rollen. Natürlich muss auch auf die passende Größe geachtet werden. Neben den richtigen Inline-Skatern sind auch Helm und Schoner wichtig. Schoner sollten für die Knie, Ellenbogen und Handgelenke angelegt werden. So können Verletzungen bei Stürzen vermieden werden.

Inline-Skating sollte nur bei trockenem Wetter durchgeführt werden. Auf nasser Strecke erhöht sich das Sturzrisiko erheblich. Und natürlich muss da richtige Bremsen gelernt werden. Sportvereine führen Anfängerkurse durch, wo man das richtige Fahren und Bremsen erlernen kann.

Bald ist es wieder so weit: Die Schulkinder bekommen ihre Zeugnisse und die Ferien beginnen. Da wird es für die Eltern jetzt Zeit, sich mit der Urlaubsplanung zu befassen. Schließlich muss die Versorgung der Kinder während der schulfreien Zeit abgesichert sein.

Die meisten Kinder verbringen die Ferien im Urlaub mit den Eltern, bei den Großeltern oder auch im Schulhort. Aber auch das Angebot an Ferienlagern und Sommercamps wird stets größer. Daher stellen sich viele Eltern die Frage, ob sie ihr Kind auch „allein“ in den Urlaub fahren lassen sollen.

In Ferienlagern werden die Kinder von Betreuern beschäftigt und betreut. Untergebracht werden die Kinder meist in Bungalows oder auch in Zelten. Tagsüber finden die unterschiedlichsten Aktivitäten und Ausflüge statt. Abends werden dann oft Lagerfeuer, Grillfeste und Disco für die Kinder durchgeführt. Ein Angebot, welches besonders Mädchen gern wählen, ist das Reitercamp. Hier können sich die Kinder während der Dauer des Camps um das ihnen zugeteilte Pferd kümmern und mit diesem ausreiten.

Bevor sich Eltern dazu entscheiden, ihr Kind in ein Ferienlager oder Sommercamp fahren zu lassen, sollte man sich, da der Markt hierfür immer größer wird, genau über den entsprechenden Anbieter informieren. Schließlich möchten die Kinder in den Ferien die schönste Zeit des Jahres unbeschwert und ohne Sorgen genießen können.

Der Sommer steht vor der Tür und somit auch wieder die Badesaison. Viele Kinder tummeln sich dann wieder in den Freibädern und Seen und leider müssen wir auch immer wieder von Badeunfällen lesen. Umso wichtiger ist es, dass Kinder schon frühzeitig das Schwimmen erlernen. Hierfür werden in Schwimmhallen oder -schulen die sogenannten Seepferdchenkurse angeboten. Meist umfasst ein solcher Kurs ca. 10 Kurseinheiten. Auch einige Kitas führen Schwimmkurse durch und die Kinder können während der regulären Kitazeit das Schwimmen erlernen und ihr 1. Frühschwimmerabzeichen (umgangssprachlich Seepferdchenabzeichen) erlangen.

Um das Frühschwimmerabzeichen zu bekommen müssen Kinder nach dem Sprung vom Beckenrand 25 Meter selbständig schwimmen (der Stil ist beliebig) und anschließend noch einen Gegenstand mit der Hand aus dem schultertiefen Wasser holen. Wenn dieses geschafft wurde, bekommt man das Frühschwimmerabzeichen, welches dann auf den Badeanzug oder die Badehose genäht werden kann.

Nach dem Frühschwimmerabzeichen Seepferdchen kann man noch die Abzeichen Bronze, Silber und Gold erlangen. Hierfür müssen bestimmte Schwimmstrecken in festgelegten Zeiten geschwommen werden.

Wenn das Kind nun das Seepferdchen bekommen hat ist es trotzdem noch kein richtiger Schwimmer mit entsprechender Ausdauer. Es ist also trotzdem sehr wichtig, das Kind beim Baden immer im Auge zu haben, um notfalls entsprechend eingreifen zu können.

Der Frühling ist da und alles blüht. Klar, dass die Kinder bei diesem Wetter die meiste Zeit draußen verbringen und auch auf dem Rasen bzw. der Wiese toben. Aber genau dort sind auch die Zecken zu finden.

Zecken sind Krankheitsüberträger. Daher ist es ratsam, die Kinder abends nach dem Spielen im Freien stets auf Zeckenbisse zu untersuchen. Sollte ein Zeckenbiss entdeckt werden, muss die Zecke umgehend mit einer Zeckenzange entfernt werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Zecke komplett entfernt wird, ohne dass der Kopf der Zecke abgerissen wird. Anschließend ist es ratsam, die Wunde zu desinfizieren, um ggf. Keime abtöten zu können.

Sollte sich nach einigen Tagen um die Wunde eine Rötung bilden, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Die Rötung kann ein Hinweis auf die Infizierung mit Borreliose sein und muss ärztlich behandelt werden.

Zum Schutz vor Zeckenbissen empfiehlt sich das Tragen von längerer Kleidung und festem Schuhwerk. So kann die Zecke nicht an die Haut gelangen und sich festbeißen. Hier sollte helle Kleidung bevorzugt werden, da man Zecken auf heller Kleidung schneller erkennt. Wenn man in einem Zecken-Risikogebiet lebt oder sich dort aufhält, ist eine Zeckenschutzimpfung zu empfehlen. Hierüber kann man sich beim Hausarzt ausführlich beraten lassen.

Noch vor kurzer Zeit konnten Kinder ihre Zeit genießen, indem sie im Schmutz spielten, Baumhäuser bauten oder die Schluchten in den nahegelegenen Wäldern erkundeten. Heutzutage ist der Terminkalender unserer Kleinen so voll, dass er dem eines Managers gleicht, denn sie müssen sich gegenüber der Mitschüler und gleichaltrigen Freunde beweisen. Es wird immer mehr Druck auf die Kinder ausgeübt, aber wo bleibt die Kindheit?

Überreagieren hilft nicht weiter
Die Fähigkeiten der Kinder werden mit denen der Freunde und Mitschüler verglichen und sobald eine kleine Schwäche festgestellt wird, machen sich die Eltern große Sorgen um die Zukunft ihres Sprösslings. Bereits die Kleinen zwischen zwei und vier Jahren müssen zuerst zum Musikunterricht und danach gleich zum Sport, aber hat das Kind selbst Interesse an diesen Aktivitäten? Auf Spielplätzen kann man häufig die übertriebene Angst der Eltern erkennen, wenn ihr Kind auf der Kletterwand ist. Leider wird diese elterliche Angst oft auf die Kinder übertragen, sodass sie Grenzen und Gefahren nicht üben können und diese später nicht erkennen. Man sollte die Kinder nicht einengen, sondern sie so viel wie möglich in der Kindheit ausprobieren lassen und ihre Kindheit ausleben lassen. So wissen sie, wenn sie größer sind, viel
mehr und entwickeln einen gesunden Menschenverstand.

Besonders intelligente Kinder haben eine Gabe, die sie von anderen Kindern abhebt. Trotzdem fragen sich deren Eltern manchmal, ob da ein Fluch auf sie herabgefallen ist oder eher ein Segen. Im Durchschnitt ist von einhundert Kindern jedes zweite oder dritte Kind hochbegabt, deren Intelligenzquotient liegt bei mindestens 130. Manche Leute behaupten, dass Hochintelligenz mit besonders guten Noten in der Schule gleichzusetzen ist. Wäre es wirklich so, dann wäre alles einfach und die betroffenen Eltern würden ruhig schlafen können. Häufig sind hochintelligente Kinder unterfordert und stören andere Kinder. Oder aber die Beschäftigung mit Gleichaltrigen langweilt sie und ihr auffälliges Verhalten macht ihre Eltern auf ihre speziellen Bedürfnisse aufmerksam. Hochbegabt kann ein Kind nicht in allem sein, meist beschränkt sich die Hochbegabung nur auf ein Gebiet. Beispielsweise kann ein Kind schlecht rechnen, aber die künstlerische Begabung ist nicht zu übertreffen. Die Hochbegabung kann ein riesiges Problem darstellen, da viele Hochbegabte zu Außenseitern oder Strebern werden oder gar Depressionen bekommen.

Wie erkenne ich die Hochbegabung meines Kindes?
Nur ein Intelligenztest beim erfahrenen Psychologen kann verraten, ob ein Kind hochbegabt ist oder nicht. Aber man muss als Eltern zuerst einmal Verdacht auf Hochbegabung schöpfen, beispielsweise wenn das Kind sich für Themen interessiert, die nicht seinem Alter entsprechen. Es könnte die Begierde zum Lernen sein oder es bringt sich selbst das Lesen und Rechnen bei. Außerdem brauchen hochbegabte Kinder nie Wiederholungen, um etwas zu begreifen. Am besten sollte man sein Kind von einem Psychologen mit einem Intelligenztest untersuchen lassen. Sollte es hochbegabt sein dann sollten die Eltern es mit aller Kraft fördern, damit die Intelligenz erhalten bleibt und sich weiterentwickelt.

Außenstehende finden es manchmal seltsam, wenn Eltern mit ihrem Baby sprechen. Die Babysprache wird durch die erhöhte Stimmlage mit mimischen Übertreibungen sowie einfache Lautwiederholungen und Wortschöpfungen gekennzeichnet, mit denen die Aufmerksamkeit der Kleinen geweckt wird. Das Sprechen mit dem Nachwuchs geht von alleine und ohne vorheriges Nachdenken über die Worte, die man sprechen soll. Die sprachliche Entwicklung bei Babys beginnt schon lange, bevor es zu sprechen beginnt. Die Bezugspersonen und dabei auch das Vorbild sind die Eltern. Die Sprache erlernt das Baby nämlich durch das Sprechen der Erwachsenen. Als Erstes fangen Babys mit dem einfachen Brabbeln an. Später werden es Silben, dann Doppelsilben bis hin zu den einfachen Wörtern. Das Sprechen mit dem eigenen Baby fördert die Beziehung sowie die Bindung. Egal, was man im Moment tut, am besten man redet einfach mit dem Baby. Man kann dabei nichts falsch machen.

Wie spreche ich mit meinem Kind?
Babys sprechen einfache Wörter und Silben nach, deshalb gibt es viele Wörter, die von den Eltern durch einfache Begriffe ersetzt werden. So wird aus Essen Mam-Mam oder aus schlafen Dei-Dei machen. Eltern sind dann sehr stolz wenn ihr Kleines Mam-Mam sagt, wenn es mal hungrig ist. Benutzen die Eltern gleich von Anfang an die korrekten Begriffe, dann brauchen ihre Kinder vielleicht ein paar Wochen mehr Zeit, um mit dem Sprechen anzufangen. Jedoch gibt es bei diesen Kindern einen großen Vorteil, nämlich dass das Umlernen später entfällt. Babysprache ist nicht falsch, aber spätestens wenn das Kind immer mehr Wörter spricht sollte man als Eltern auf die korrekte Sprache umsteigen.