Artikel-Schlagworte: „Aggressive Kinder“

Trotz wird als ein Verhalten gedeutet, welches auf das sture behaupten einer Meinung zurückzuführen ist. Menschen und auch Kinder, die trotzig sind, sind der Meinung sie haben in jedem Fall Recht. Eltern kennen das Problem nur zu gut. Kinder kommen in gewissen Altersphasen in das sogenannte Trotzalter. Genaue Altersangaben können hierzu nicht gemacht werden, da diese von Kind zu Kind verschieden sind. Kinderärzte sagen, dass die Trotzphase ab einem Alter von zwei Jahren beginnt. Eltern wundern sich dann, dass ihr Nachwuchs aber schon mit 1 ½ Jahren beginnt trotzig zu reagieren. Für Kinder und deren Verhaltensweisen gibt es einfach keine Grundsätze und feste Regeln. In der Trotzphase wollen die Kleinen ihren Willen durchsetzen und sich gegen die Eltern behaupten. Trotz wird immer als sehr negativ gesehen. Das ist aber gar nicht so. Es gehört zu der normalen Entwicklung. Die Trotzphase sollte aber immer wieder abflauen und nicht dauerhaft anhalten. Eltern müssen in dieser Zeit sehr starke Nerven haben, da es nicht immer leicht ist, ein Kind dann zu leiten und zu erziehen. Sie sind generell gegen das, was Mama oder Papa sagen. In dieser Zeit brauchen Eltern unbedingt einen konsequenten Willen.

Gewalt beginnt in der heutigen Zeit schon sehr früh. Selbst im Kindergarten müssen sich Erzieherinnen um gewalttätige Kinder kümmern. Es fängt an mit Spielsachen, die zerstört werden und endet oft in wilden Prügeleien. Man sollte sich daher die Frage stellen, was zu normalem Verhalten gehört und ab wann man sich ernste Gedanken machen müsste. Viele Eltern mischen sich sofort ein, sobald sie von Streitereien etwas hören. Das ist aber verkehrt. Als erstes sollten Mütter das Gespräch mit den Erziehern aus dem Kindergarten suchen, und sich genau über das Vorgefallene informieren. Auch ist es wichtig, ein Gespräch über Gewalt mit den Kindern zu führen. Allerdings sollten bei diesem Gespräch nicht nur die Eltern reden. Den Problemen der Kinder zuhören ist besonders wichtig. So erkennt man schnell den Kern des Streits und kann sich über eine Lösung Gedanken machen. Die Familie spielt eine sehr große Rolle in der Entwicklung eines Kindes. Daher sind Eltern ein großes Vorbild. Es ist wichtig die Gewalt oder Schimpfwörter in den eigenen vier Wänden auszugrenzen. Kinder müssen Wege erkennen, mit Konflikten auch anders umzugehen. Dieser Lernprozess beginnt in Familie, mit Eltern und Geschwistern.

Kinder werden immer aggressiver. Sie müssen sich in ihrer Umwelt durchsetzen und können dieses oft nur durch Aggressivität. Der Weg ist aber falsch. Bei Eltern setzt spätestens dann eine große Panik ein. Sie suchen dann nach Gründen und hoffen dieses leidliche Thema schnell überstanden zu haben. Leider funktioniert das nicht so schnell, wie vielleicht gehofft. In den meisten Familien wird das Problem sehr schnell erkannt. Dann geht man zu einem Arzt, kauft sich Erziehungsbücher und spricht mit Lehrern, Erziehern und auch Freunden und Bekannten. Viele Eltern zweifeln sogar an ihrer Fähigkeit ein Kind zu erziehen, wenn alle Tipps und Ratschläge nicht fruchten. Für Gewalt gibt es aber keine grundsätzlichen Patente, die helfen ein aggressives Verhalten zu ändern. Eine große Hilfe bietet dann eine Beratungsstelle. Diese wird in den meisten Orten von caritativen Einrichtungen angeboten. Hier trifft das Kind auf geschulte Pädagogen, die sich immer mit diesen Themen befassen. Kinder treffen in Gruppenarbeiten auch auf weitere Kinder, die unter Aggressivität leiden. Wenn Kinder andere Kinder schlagen, dann wollen sie ihre Grenzen abstecken. Die Kinder, die gewalttätig reagieren werden leider immer jünger. Allerdings sind nicht alle Kämpfe, die unter Kindern ausgetragen werden, gleich ein Anzeichen für ein Kind mit dem Hang zu Gewalt.